Die Haie und das Verletzungspech


Torschütze für die Haie beim 1:3 gegen Wien - Joel Broda / GEPA

„Eigentlich“, so hoffte man im Lager der Innsbrucker Haie, „sollte uns der Villacher SV gut liegen“. In den bisherigen zwei Saisonduellen waren die Tiroler Eishockey-Cracks stets als Sieger vom Eis gefahren.

Doch es gab kein „aller guten Dinge sind drei“. In Villach hatten die stark ersatzgeschwächten Tiroler zwar tapfer gekämpft, den 4:3-Zittersieg der Gastgeber vermochten sie dennoch nicht zu verhindern.

Weil den Haien dann mit Tyler Spurgeon, John Lammers, Jesper Thörnberg sowie Flo Pedevilla und Jakob Wetzelsberger gegen Wien gleich ein ganzer Block fehlte, waren die Aussichten nicht gerade rosig.

Und tatsächlich setzte es gegen die keineswegs überragenden Capitals eine 1:3-Niederlage. Vor einer absoluten Minuskulisse mit gerade einmal rund 1.000 Fans. Die sahen zunächst, wie die Gäste auf 3:0 davonzogen, ehe der HCI im Schlussdrittel nach nur 32 Sekunden doch einmal jubeln durfte.

Topscorer Joel Broda hatte zum 1:3 verkürzt. Danach packte auch Scott Darling gegen Wien-Star Riley Holzapfel einen Big Save aus und hatte letztlich eine starke Fangquote (92,9 Prozent). Das große Aufbäumen blieb aber aus, dafür fehlten wohl auch die Ressourcen.