Kirchler zählte Polster an


Nach Wackers Sieg in der Südstadt ist Polsters Trainerkarriere zu Ende / Foto: GEPA

Vier Punkte nach den beiden Auftaktrunden, damit konnte Roland Kirchler sehr gut leben. „Es hätten auch sechs sein können, aber auch das passt gut“, notierte der Wacker-Coach als zunächst entspannter, aber dann doch etwas nervöser Zuschauer auf der Südstadttribüne zum 2:1-Auswärtserfolg gegen die Admira: „Weil wir eigentlich schon 4:0 oder 5:0 führen hätten müssen. So viele Top-Chancen in einer Halbzeit hab’ ich auswärts noch selten erlebt. Dass es dann noch knapp wurde, war logisch. Aber letztlich haben wir mehr als verdient gewonnen.“

Was auch der enttäuschte Admira-Coach Toni Polster (der wenige Spieltage später gefeuert wurde) so sah: „Meine Mannschaft ist sehr jung. Ich habe nicht das Gefühl gehabt, dass ein paar wissen, worum es hier geht.“

Sein persönliches Befinden als gesperrter Chefcoach sah Kirchler bereits als Nebensache. „Es ist so, wie es ist und ist für mich auch nur noch eine Randnotiz. Und wenn wir weiter so erfolgreich sind, muss man sich überlegen, ob man an dieser Konstellation nicht festhält“, schmunzelte Kirchler und dachte auch gleich an das kommende Heimspiel gegen die starken Bullen: „Das wird ein richtig lässiger Schlager. Die Salzburger sind für mich das absolut beste Team in der Liga, aber auch wir haben Qualität.“ Vor allem setzte Wackers Cheftrainer auf die Tiroler Fußballfans. „Die 10.000er-Marke muss auf alle Fällen fallen. Eigentlich müsste das Tivoli am Samstag ausverkauft sein.“