Die Haie als Derby-Könige


Etablierte sich im Dezember als Turm in der Haie-Abwehr - Luca Gracnar / GEPA Station einer Achterbahnfahrt ... / GEPA

Genau elf Spiele standen für die Innsbrucker Haie vom 30. November 2018 bis zum 1. Jänner 2019 auf dem Spielplan; ein sattes Programm, in dem die Tiroler alle Stationen einer „Achterbahnfahrt“ durchlebten. Fünf Siegen standen sechs Niederlagen gegenüber, darunter die peinliche Abfuhr in Fehérvár.

1:8 waren die Innsbrucker dort unter die Räder geraten, eine Pleite, die sich nach miserablem Start bereits in den Anfangsminuten abgezeichnet hatte und den Tiefpunkt im „Auf und Ab“ der bisherigen Saison darstellte. Das war – am 23. Dezember – eine Bescherung, die man sich im Haie-Becken so nicht vorgestellt hatte.

Aber wie heißt es so treffend? In der Krise zeigt sich der wahre Charakter einer Mannschaft, und die Schützlinge von Coach Pallin zeigten die entsprechende Reaktion. 5:3 gegen den Halbfinalisten der Champions League, die Red Bulls Salzburg, 3:1 gegen Dornbirn und als Draufgabe ein 3:2 n. V. in Salzburg – unterbrochen nur von der 3:1-Niederlage in Bozen – eine klare Ansage an all jene, die den HCI im Kampf um die Play-offs bereits abgeschrieben hatten.

Herausragend in dieser Serie der Derby-Triumph über Salzburg am Stephanitag, als Mario Lamoureux mit vier Treffern die Bullen fast im Alleingang vom Eis der TIWAG-Arena. Und weil Gewinnen eben viel mehr Spaß macht, wurden nur zwei Tage später auch die Bulldogs aus Dornbirn beim 5:1 an die kurze Leine genommen.

Die Haie waren zurück im Kampf um eine gute Ausgangsposition. Daran vermochte nicht einmal die Niederlage in Bozen etwas zu ändern, vor allem, weil Yogan und Co. diese mit einem 3:2-Erfolg in Salzburg wieder mehr als wettmachten. Ein perfekter Start ins Jahr 2019!