Hauser und Leitner glänzten im Finale


Felix Leitner, mit der Nummer 18 auf Platz vier gelaufen / GEPA Zum Saisonfinale noch ein Topergebnis für Lisa Hauser / GEPA

Das Biathlon-Weltcup-Finale in Norwegens Hauptstadt Oslo brachte für Tirols Athleten zum Abschluss einer langen Saison zwei Erfolgsmeldungen: Einen Tag nach dem überraschenden vierten Rang des Milsers Felix Leitner in der Verfolgung legte Lisa Hauser im abschließenden Massenstart nach.

Die 25-Jährige aus Reith bei Kitzbühel kam trotz zweier Strafrunden, aber mit einem „Bomben-Ski“ nach 12,5 Kilometern 48,7 Sekunden hinter der schwedischen Premierensiegerin Hanna Öberg auf den fünften Rang ins Ziel.

„Wenn am Ende trotz zweier Fehler ein fünfter Platz herausschaut, ist das natürlich einmalig. Besser geht’s nicht“, freute sich die Mixed-Staffel-Weltcupsiegerin, die damit ihr bis dato bestes Einzel-Weltcupresultat einstellte.

Und Hauser ergänzte: „Das letzte Rennen einer Saison ist immer hart, aber da geht es wahrscheinlich allen Athletinnen gleich. Im Prinzip war es eine Quälerei über 12,5 Kilometer, danke an das Serviceteam.“

Den Sieg im Gesamtweltcup schnappte sich die Südtirolerin Dorothea Wierer, der ein zwölfter Rang zum ersten Triumph im Gesamtweltcup genügte. Leitner wiederum verpasste seinen ersten Podestplatz nur knapp, nach 12,5 Kilometern durfte er sich als Vierter aber dennoch über das beste Ergebnis seiner Karriere freuen.

„Ich kann es immer noch nicht fassen. Ich war in so einem Flow drinnen, konnte immer mitlaufen. Beim Schießen habe ich sauber gearbeitet“, meinte Leitner, der nach 20 Scheiben ohne Fehlschuss den Deutschen Arnd Pfeiffer erst kurz vor dem Ziel ziehen lassen musste.

Beim Abschluss der Johannes-Bö-Festspiele von Oslo (drei Siege) zeigte dann auch noch Österreichs WM-Bronzemedaillengewinner Julian Eberhard auf und kam trotz dreier Strafrunden im Massenstart nach 15 Kilometern als Vierter ins Ziel.

„Ich wollte noch einmal meine Laufstärke ausspielen und habe gewusst, dass ich bei diesen schweren Bedingungen einen Trumpf in der Hand habe. Im Endeffekt bin ich mit diesem Saisonabschluss sehr zufrieden“, meinte Eberhard.