Wacker stürzt Kraft ins Elend


Auch der LASK kann Wacker nicht stoppen / Foto: Parigger

Im Vorfeld war ja nur die Höhe des Sieges diskutiert worden, aber in Wirklichkeit taten sich die Kicker des FC Wacker Innsbruck gegen den LASK eine Halbzeit lang sehr schwer, ehe sie den „Kraft“-Riegel erstmals überwinden konnten. Und am Ende gab es auch nach dem dritten Heimspiel des FC eine ausgelassene Jubelfeier in Schwarz-Grün.

Anders formuliert – mit dem mehr als verdienten 2:0-Erfolg setzte sich der Tiroler Aufsteiger an der Tabellenspitze fest, während der LASK weiter punktelos sein Dasein als Abstiegskandidat fristet. Es war also ein ganz bitterer Abend für den Tiroler Helmut Kraft, dessen Tage als Linzer Coach wohl gezählt sind.

Ganz anders die Stimmung bei Walter Kogler: „So kann es weitergehen. Nach holprigem Start bekamen wir den LASK immer besser in den Griff und siegten verdient.“ Der LASK suchte sein Heil zunächst einmal in der Defensive, stand tief, verlegte sich aufs Zerstören und war – zumindest in der ersten Halbzeit – offensiv praktisch nicht vorhanden.

Doch mit dem Wiederanpfiff wollte es der FC Wacker vor rund 11.500 Fans genau wissen, der dritte Saisonsieg gegen die schwachen Athletiker musste her. Das schwarz-grüne Offensivspektakel wurde in der 56. Minute mit dem längst fälligen Führungstreffer belohnt. Miran Burgic war der Schütze, gekrönt wurde die starke zweite Halbzeit mit dem herrlichen Freistoßtor des überragenden Prokopic zum 2:0-Endstand.