Hypo-Stars verpassten große Chance


Sensationell stark gegen Belgiens Meister / Foto: Forcher

Das 3:0 gegen Maaseik hatte für eine breite Brust bei den Spielern des Hypo-Volleyballteams gesorgt, vollgepumpt mit Selbstvertrauen wurde die Auswärtspartie beim montenegrinischen Vertreter Budva in Angriff genommen. Dabei wollten sich die Tiroler mit dem ersten Auswärtssieg in der bereits vierten Champions-League-Saison für höhere Aufgaben in der europäischen Königsklasse empfehlen.

Und vier Sätze lang schaute es auch durchaus danach aus, dass bei südländischer, aber keinesfalls feindseliger Stimmung die wichtigen Punkte im Kampf um Platz zwei mit an Bord nach Tirol genommen werden können. Ehe im fünften Satz bei einer 4:2-Führung urplötzlich der Bruch im zuvor mehr als ansehnlichen Spiel der Hypo-Stars kam.

„Es waren ein, zwei unglückliche Punkte dabei und auf einmal ist der Faden gerissen. Dann ist es leider sehr schnell gegangen“, haderte Hypos Co-Trainer Gernot Hupfauf unmittelbar nach dem Schlusspfiff mit dem unglücklichen Ende in der dritten Partie der Gruppe C.

Am Weg in die Kabine konnten Kapitän Daniel Gavan, Topscorer Gabriel Chocholak (29) und Co. von der berühmten verpassten Chance sprechen. „Die Jungs sind frustriert. Denn jeder weiß, dass hier der Sieg möglich war“, sah Hupfauf, wie die Zwei-Meter-Hünen mit hängenden Schultern das Feld räumten.

Und weil Maaseik überraschend Macerata bezwang, war der dritte Spieltag gleich doppelt bitter. „Jetzt müssen wir zuhause gegen Budva gewinnen“, wurde der Ball zu guter Letzt ins neue Jahr gespielt. Motto: Noch ist nicht aller Tage Abend.