Seefelderin sicherte Klassenerhalt


Patricia Mayr-Achleitner / Foto: GEPA

Patricia Mayr-Achleitner hat mit ihrem Sieg nach einer glanzvollen Vorstellung für das österreichische Team zum Fed-Cup-Auftakt den Grundstein zum Klassenerhalt gelegt. Die 25-jährige Tirolerin hatte zunächst mit einem makellosen 6:0, 6:0 über die 15-jährige Tatjana Vorobjova für den programmgemäßen ersten Punkt gesorgt.

In der Folge enttäuschte aber Österreichs Nummer eins, Tamira Paszek, mit einer völlig unerwarteten 4:6, 6:7(3)-Niederlage gegen die erst 16-jährige Estin Anett Kontaveit. Die Nachwuchshoffnung der Gegnerinnen rangierte im WTA-Ranking zu dieser Zeit nur an 588. Stelle. Die Estinnen mussten ohne ihre Nummer 1, Kaia Kanepi, die Nummer 25 der Welt, auskommen.

Im entscheidenden Doppel behielten dann aber Paszek und Doppelspezialistin Sandra Klemenschits gegen Vorobjova/Kontaveit mit 6:4, 6:4 die Oberhand. „Zu Patricias Match braucht man eigentlich kaum etwas zu sagen: Das war eine Demonstration. Tamiras Match war hingegen kein einfaches, sondern eine sehr ausgeglichene Partie. Man hat gemerkt, dass ihre Gegnerin schon eine Partie mehr in den Beinen hatte“, analysierte Kapitän Waber nach dem ersten Spieltag.