Furdi erlöste das Team Tirol


Sichert Tirols Radlern den erhofften Sieg / Foto: Zangrando

Endlich, es war geschafft. Teamchef Thomas Pupp zeigte sich erleichtert und begeistert. Denn mit dem Sieg des slowenischen Team-Legionärs Blaž Furdi hatte das Tirol Cycling Team den ersten Erfolg in der Rad-Bundesliga gleichsam eingefahren. Auf den 157,4 Kilometern im niederösterreichischen Poysdorf war Furdi im Zielsprint vor Riccardo Zoidl und Jan Sokol letztlich der Schnellste.

Dieser Grand Prix von Niederösterreich, bei dem 13 Runden zu je 19,8 Kilometern absolviert werden mussten, bot mit Anstiegen und schmalen Straßen perfekte Zutaten für ein spannendes Rennen. Bis zur letzten Runde war das Feld geschlossen geblieben, erst 500 Meter vor dem Ziel setzten sich Furdi und Zoidl von der Konkurrenz ab.

Auf der Zielgeraden hatte der Liga-Führende Zoidl gegen seinen slowenischen Fluchtgefährten allerdings keine Chance mehr, der Tirol-Legionär feierte den ersten Triumph in der Tchibo Top.Rad.Liga.

Auch der sportliche Leiter des Tirol Cycling Teams, Roland Pils, zeigte sich erleichtert: „Nach den enttäuschenden Leistungen in den letzten Rennen haben wir endlich wieder ein starkes Lebenszeichen von uns gegeben. Ich gratuliere dem ganzen Team für die tolle Performance.“ Herausragend neben Furdi der siebte Rang des jungen Innsbruckers Martin Weiss.