Broncos aus Chur demolierten die Raiders


Die Raiders werden von den Broncos zu Fall gebracht / Foto: GEPA

So hatten sich die Swarco Raiders Tirol das EFL-Halbfinale um den Einzug in die Eurobowl nicht vorgestellt. Denn die Innsbrucker Footballer schlitterten in ein 3:35-(3:28)-Heimdebakel gegen die Calanda Broncos aus Chur. Dabei waren die Innsbrucker mit ganz großen Hoffnungen in diese Partie gegen den Schweizer Meister Calanda gezogen, auch wenn Raiders-Coach Shua Fatah vor der zusammengekauften Legionärstruppe im Vorfeld gewarnt hatte.

Im Tivoli Stadion war alles für einen weiteren europäischen Beutezug der Tiroler „Freibeuter“ angerichtet. 5000 Zuschauer sorgten wieder für eine prickelnde Atmosphäre. Immerhin waren die Raiders in den vergangenen Jahren das Nonplusultra. 2008, 2009 und 2011 holten sie die Eurobowl, die wichtigste Trophy im europäischen Football, nur 2010 scheiterten sie ebenfalls im Halbfinale.

Aber die Broncos, gecoacht von den Ex-Innsbruckern Geoff Buffum und Jakob Dieplinger, zeigten bereits in der vierten Minute, wer im Tivoli das Sagen hatte. US-Legionär Steve Valentino erzielte seinen ersten Touchdown und erhöhte dann auch auf 14:0 für die Gäste.

Im zweiten Viertel waren erst 59 Sekunden gespielt, da entwischte US-Boy DJ Wolve der Raiders-Abwehr und fixierte nach einem 69-Yards-Lauf das 21:0, auch beim 28:0 lief Wolve den Tirolern auf und davon, schaffte einen 71-Yards-Touchdown. Wiehberg gelang schließlich eine Minute vor der Pause noch die Resulatskosmetik zum 3:28 mit einem Fieldgoal.

Zwar waren die Raiders nach Wiederbeginn besser auf die Broncos eingestellt, wirklich fordern oder das Spiel umdrehen konnten die jungen Innsbrucker aber nicht mehr. In der 39. Minute war es schließlich Christian Steffani, der Vorarlberger in den Diensten der Schweizer, der auf 35:3 erhöhte.