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Nick Ross beendete die Negativ-Serie gegen FehérvárSchotte geizte nicht mit Siegen „Für 100 Prozent reicht es nicht mehr“
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Uebersicht Oktober Es lief weiter wie am Schnuerchen Erste Rueckschlaege auf dem Weg Richtung Olympia Der KAC war effizienter Eine Halle, zwei klare Sieger ... Zehn Schauplaetze Auer gewann IVC-Armbrust-Cup Der naechste Daempfer in der Fremde Im Sprint auf den Bergisel Geschenk fuer das Geburtstagskind Schwaz krallte sich einen Punkt 3:2 – die OEFB-Serie ging weiter Nick Ross beendete die Negativ-Serie ... Fuer 100 Prozent reicht es nicht mehr Schotte geizte nicht mit Siegen Dornbirn, die „Dritte“ Hypo mit zweitem Erfolg Znojmo hatte mit den Haien keine Gnade Traumpaare und Fluegelflitzer Ein bisserl Lausbua geht immer Abgerechnet wurde bei den Haien am Schluss Schwaz verschenkte den Sieg in letzter Sekunde Bozen war für die Haie mehr ... Anna Fenningers schwerer Sturz Sensation dank Kampfgeist Weltcup feierte in Soelden ein Skifest Haie in Graz chancenlos Alle Fuenfe für Nicol Ruprecht Die Sportler des Jahres Haie verloren an Halloween Schwazer forderten die Fivers Spanier fuhr in Oetz zum WM-Titel Gold und Silber fuer Gardos
Hand auf’s Herz: „Irgendwann muss man erkennen, dass dermehr mitspielt“, sagte Patricia und beendete ihre Karriere. / Foto: Böhm

Hand auf’s Herz: „Irgendwann muss man erkennen, dass der Körper nicht mehr mitspielt“, sagte Patricia und beendete ihre Karriere. / Foto: Böhm

„Für 100 Prozent reicht es nicht mehr“

Nach 621 WTA-Einzelpartien startete Patricia Mayr-Achleitner in Linz in das letzte Tennisturnier ihrer Karriere. Im Interview mit der TT verriet die 28-jährige Seefelderin Details über Flugangst, Schmerzen und Zukunftspläne. Denn Patricia hatte sich mit dem unfreiwilligen Ende ihrer Karriere arrangiert. Noch im Sommer nach ihrem Erstrunden-Aus in Bad Gastein hatte sie weinend gestanden, dass es nicht mehr gehe, ihr Rücken einfach nicht mehr mitspiele.

 

Machen es die Schmerzen leichter, Abschied zu nehmen? Mayr-Achleitner: „Wenn du etwas dein ganzes Leben lang machst und musst dann von einem auf den anderen Tag damit aufhören, ist das nie leicht. Aber ich bin jetzt nicht mehr so traurig. Für die 100 Prozent Einsatz im Training und im Match reicht es einfach nicht mehr. Hinzu kam meine immer weiter wachsende Flugangst. Entspannt war ich in einem Flugzeug noch nie, aber das hat sich zuletzt zugespitzt, so weit, dass ich sogar Tabletten nehmen musste.“

 

Sie hatte auf der Tour rund eine Million Euro an Preisgeldern verdient. Ob sich davon nach Abzug aller Aufwendungen leben lässt? Mayr-Achleitner: „Sagen wir es so: Durch Sponsorengelder und dem, was ich beim Ligaspielen verdiente, habe ich jetzt keine Existenzangst und kann mir was Neues aufbauen.“ Was wird das sein? Mayr-Achleitner: „Ich möchte eine Tennisschule aufmachen – gemeinsam mit meinem Mann Michael. Derzeit stehen wir mit mehreren Klubs in Verhandlungen, noch fehlt aber der richtige Standort. Ich würde gerne in Tirol bleiben und mit Kindern im Breitensportbereich arbeiten. Spitzensport gibt es im Moment in Tirol ja nicht.“

 

Warum ist das so? Mayr-Achleitner: „Meine ganz ehrliche Meinung: Weil sie alle falsch trainiert werden im Alter zwischen acht und 14 Jahren. Wenn man sich umhört, dann heißt es: Wir sind zufrieden mit dem Klubtrainer, der macht das ja so nett mit den Kindern. Den mögen sie gerne, weil er lieb und witzig ist. Da kann nichts rauskommen, selbst das größte Talent entwickelt sich nicht. Genau zwischen acht und bis 14 müssen die Kinder richtig und gut ausgebildet werden.“

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