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Niki Hosp raste in Beaver Creek auf das Podest / Foto: GEPA

Niki Hosp raste in Beaver Creek auf das Podest / Foto: GEPA

ÖSV-Stars mit Podestplätzen

Aller guten Dinge sind wohl drei – getreu diesem Motto hatte die Schweizerin Lara Gut mit dem Triumph im Super-G von Beaver Creek bereits das dritte Rennen der Saison gewonnen. Das heuer zur konstanten Siegläuferin gereifte ewige Talent gewann deutlich vor Anna Fenninger und der Tirolerin Nicole Hosp.

 

Diese allerdings profitierte von der Disqualifikation ihrer Teamkollegin Lizz Görgl, die ursprünglich als Zweite im Klassement geführt worden war. Die Materialkontrolle der FIS hatte ergeben, dass ein Ski im Schlaufenbereich um 0,12 Millimeter zu breit gewesen war.

 

„Das tut mir extrem leid für Lizz und man wünscht sich das nicht, in dieser Art und Weise aufs Podest zu kommen. Wir sind alle sehr gut gefahren. Mir gefällt die Strecke, sie ist sehr anspruchsvoll und es macht großen Spaß hier zu fahren“, beschrieb Hosp ihr weinendes und ihr lachendes Auge. „Dass es im ersten Super-G und auch mit Startnummer eins gleich so gut klappt, macht riesigen Spaß“, so Hosp.

 

Weniger Spaß hatten die ÖSV-Ladies mit dem abschließenden Riesentorlauf im WM-Ort von 2015, in dem auch Lara Gut nach einem Fahrfehler scheiterte. Denn beim zweiten Weltcup-Sieg der Schwedin Jessica Lindell-Vikarby kamen mit Kathrin Zettel (15.), Eva-Maria Brem (17.) und Lizz Görgl (19.) gerade einmal drei Österreicherinnen abgeschlagen ins Ziel. Da rätselten dann sowohl Sportdirektor Hans Pum als auch Cheftrainer Kriechbaum.

 

Zwei Podestplätze für die Damen, da wollten die Herren natürlich „nachlegen“ – zum Auftakt der Speedsaison raste „Altmeister“ Klaus Kröll in Lake Louise hinter dem Südtiroler Dominik Paris gleich auf Platz zwei. Drei Hundertstel fehlten auf Platz eins, Dritter wurde der Franzose Adrien Théaux. „Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Mein Ziel war ein Platz in den Top 15, aber dass ich bereits im ersten Rennen auf dem Podium stehe, freut mich ganz besonders“, so Kröll. Dem mit großen Erwartungen gestarteten Romed Baumann „passierten“ zu viele kleine Fehler, am Ende landete der Tiroler auf den für ihn doch enttäuschenden 27. Platz.

 

Im Super-G, der die Rennserie in Lake Louise beendete, überzeugten die Österreicher mit einer beeindruckenden mannschaftlichen Vorstellung. Matthias Mayer (0,24 Sekunden zurück) musste sich dem überragenden Aksel Lund Svindal zwar knapp geschlagen geben, aber mit Streitberger (3.), Reichelt (6.), Franz (7.) und Puchner (8.) landeten noch weitere vier ÖSV-Herren unter den Top acht.

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