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Klassischer Beginn / Foto: Mair

Das Olympische Feuer brennt in Innsbruck

Feuerholen war eine olympische Herkulesaufgabe. Entzündet in Athen und transportiert in einer Frachtmaschine des Heeres, brannte seit Mitte Dezember wieder das olympische Feuer in Innsbruck. Zum dritten Mal in der Geschichte der Sportstadt.

 

Athen emping die Österreicher mit beinahe 20 Grad und auf historischem Boden: Im Panathinaikos-Stadion, das 1896 für die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit errichtet worden ist, wurde das Feuer für die weltweit ersten Jugendwinterspiele entzündet – nach einem alten Ritual.

 

Schauspielerinnen als Priesterinnen der Hera und des Apollon entzündeten die Fackel mithilfe eines Hohlspiegels, in dem sich die Sonnenstrahlen bündelten. Ein Spiel mit dem Feuer, denn Wolken drohten das Schauspiel zu verdunkeln. Ersatz von einer dauernd brennenden Flamme stand schon bereit, doch die Götter des Olymp wollten es offenbar anders: Gerade im richtigen Moment kam die Sonne durch und verhalf somit auch der Tradition zum Durchbruch. Die Hohepriesterin hielt die Fackel in den Spiegel und nach wenigen Sekunden brannte sie. Und sie gab das Feuer weiter an den ersten Fackelläufer, der ab 27. Dezember als einer von 2012 Läufern das Feuer durch ganz Österreich tragen wird.

 

Zuvor musste es aber sicher aus Athen nach Innsbruck gebracht werden. Zur Sicherheit auf drei Laternen aufgeteilt, ging es in der Hercules in die Tiroler Landeshauptstadt, in der als erster Stadt weltweit dreimal (1964, 1976 und 2012) das olympische Feuer brennt.

 

Vom Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Jacques Rogge, bekamen die Innsbrucker viele Vorschusslorbeeren mit auf den Weg. Mit an Bord war auch Tirols Sportlandesrat LHStv. Hannes Gschwentner. Für ihn war die Zeremonie in Athen „der Auftakt für das Finale“ bis zum Beginn der Spiele am 13. Jänner. „Aber es ist jetzt schon alles bereit“, meinte Gschwentner noch in Athen.

 

Und tatsächlich scheint es so, als würde die olympische Jugendpremiere in Tirol unter dem besonderen Schutz der Götter stehen: Denn das olympische Feuer kam in ein verschneites Innsbruck, wo es am Flughafen von LH Günther Platter und BM Christine Oppitz-Plörer in Empfang genommen und vor den Augen vieler Schaulustiger in der Maria-Theresien-Straße entfacht wurde.

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