So schnell geht das also im Sport – gerade einmal drei Tage nach den Jubel-Arien in Folge des 10:0-Sieges gegen San Marino, hatte das ÖFB-Team auf dem angestrebten Weg zur WM-Teilnahme 2026 einen herben Rückschlag erlitten.
Nach einer – zugegeben – durchwachsenen Leistung im so wichtigen Auswärtsspiel gegen Rumänien mussten sich Ralf Rangnicks Schützlinge mit 1:0 geschlagen geben, womit die Qualifikation bis zu den beiden Novemberspielen vertagt wurde. Gut möglich, dass sich David Alaba und Co. nach dem Tor-Festival gegen den Tabellenletzten der FIFA-Weltrangliste (höchster ÖFB-Sieg, Marco Arnautovic [Bilder 1, 3] neuer Rekord-Torschütze) etwas zu sicher gefühlt hatten. Am Ende allerdings beinhart bestraft worden sind.
In Bukarest waren die Hausherren dem Sieg schon in 90 Minuten näher gewesen, ehe die 40.000 Fans in der Arena Nationala in der Nachspielzeit doch noch jubeln durften. Der eingewechselte Innenverteidiger Virgil Ghita (Bild 2/Nr. 5) traf per Kopf (95.) mitten ins österreichische Herz. Damit hatte das ÖFB-Team zwei Runden vor Schluss noch zwei Zähler Vorsprung auf Bosnien-Herzegowina, das WM-Ticket aber auch weiter in der eigenen Hand, benötigte dazu aber vier Punkte.






