Wechselbad der Gefühle


Foto: GEPA Stemmte sich meist erfolgreich gegen die Angriffe von Altach – WSG-Libero Jamie Lawrence (grün), der auch diesen „Vierkampf“ nicht scheute / Foto: GEPA Freuten sich gemeinsam nach dem starken Auftritt beim 5:3 gegen Austria Klagenfurt – WSG-Trainer Philipp Semlic mit „Arbeitsbiene“ Quincy Butler (rechts) / Foto: GEPA Lieferten einander in Linz bei der Tiroler 2:0-Niederlage beinharte Duelle – Jamie Lawrence und Maximilian Entrup vom LASK / Foto: GEPA

Nach dem 0:0 beim GAK zum Auftakt der Abstiegsrunde hatte sich die WSG Tirol für das Heimspiel gegen Hartberg ganz fest einen „Dreier“ vorgenommen. Doch erstens kommt es anders … und am Ende blickte man doch in ernüchterte, weil enttäuschte Wattener Gesichter: Denn die Tiroler hatten sich in einem wahrlich verrückten Match durch zwei Treffer in der Nachspielzeit mit 1:3 geschlagen geben müssen. „Katastrophal“, befand nicht nur der Torschütze zum 1:1-Ausgleich, Jonas David. Der hatte mit einem spektakulären Weitschuss in der 80. Minute das späte 1:1 erzielt und die Hoffnung auf einen Zähler gewahrt.

Bis dahin hatte es die schnelle Führung der Steirer (9. Minute) gegeben, sowie drei Rote Karten (2 WSG/1 Hartberg) und insgesamt acht Gelbe Karten (8/5), ehe dann in der Nachspielzeit die Gäste zweimal trafen; erst Elias Havel (90+2), kurz darauf Youba Diarra (90+4) besiegelten mit ihren Toren zum 1:3 eine bittere WSG-Pleite.

Das musste Austria Klagenfurt schwer büßen – gegen die Kärntner hatten sich die Tiroler den Frust von der Seele geschossen, gewannen nach starker Leistung 5:3 und holten nach der 0:2-Niederlage in Linz (LASK) auch gegen Altach (1:0) wertvolle Punkte, womit Lukas Hinterseer (großes Bild) und Co. sich etwas Luft im Abstiegskampf verschafft hatten. Daran vermochte auch die den April abschließende 3:0-Niederlage in Altach nichts zu ändern, weil gleichzeitig Klagenfurt immer tiefer in eine Krise und damit an das Tabellenende abrutschte.