Tiroler Quartett auf Rekordjagd und Olympiakurs


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Das war ein sensationeller Auftritt von Tirols Riesen-Eisschnelllauf-Talent Jeannine Rosner (Bild 1). Im Rahmen des Weltcups auf der bekannt pfeilschnellen Bahn im kanadischen Calgary hatte die 19-jährige Innsbruckerin in 3:58,42 Minuten als erste Österreicherin die 3000 Meter unter vier Minuten geschafft. Damit stellte Rosner zugleich einen Juniorinnen-Weltrekord auf und qualifizierte sich in Gruppe B mit dem dritten Rang für die Gruppe A. „Ich habe alles gegeben und bin so unglaublich stolz auf meine Zeit. Es war so viel besser, als ich mir gedacht habe“, freute sich Rosner. Ex-Weltmeisterin Vanessa Herzog (Bild 4) war die 1000 Meter (3. Gruppe B) unter dem Olympia-Limit gelaufen.

Jubelmeldung auch vom Weltcup in Salt Lake City, wo der Tiroler Alexander Farthofer (Bild 2) in der B-Division über 5000 Meter in 6:04,21 Minuten nicht nur gewann, sondern damit den Aufstieg in die A-Gruppe fixierte. Der Tiroler hatte seine bisherige Bestleistung gleich um stattliche 15 Sekunden pulverisiert und mit der Fabelmarke die achtschnellste jemals gelaufene Zeit markiert. Und weil auch dem Sistranser Gabriel Odor (Bild 3) über 1500 Meter als Dritter der Aufstieg in die A-Gruppe gelang, heißt das nichts anderes, als dass sich mit Rosner, Herzog, Farthofer und eben Odor schon früh in der Saison ein Tiroler Quartett mit den Olympischen Spielen „beschäftigen“ durfte.