Fast schon am anderen Ende Österreichs hatten Österreichs Radstars im Juni ihre Meister auf der Straße und im Zeitfahren ermittelt. Und die Tiroler waren mittendrin statt nur dabei. Zunächst einmal durfte in Ilmitz im Zeitfahren der Damen Christina Schweinberger (Fenix-Deceuninck) jubeln. Die 28-jährige Jenbacherin (Bild links oben/blauer Dress) setzte sich in Frauenkirchen nach 25,4 Kilometern in einer Zeit von 31:39 Minuten überlegen vor Olympiasiegerin Anna Kiesenhofer und der Tirolerin Tabea Huys (Liv Alula Jayco) durch. Die Zillertalerin Huys gewann zudem die U23-Wertung, mit Leila Gschwentner, ebenfalls bei Jayco, landete eine weitere Tirolerin auf dem dritten Rang.
Der Schauplatz im Burgenland war auch für Tim Wafler ein guter Boden. Dort lieferte sich der Kitzbüheler (Bild Mitte im Meistertrikot) vom Tirol Cycling Team mit dem Oberösterreicher Tobias Bayer (Alpecin) und Felix Großschartner (UAE) ein Duell bis zur Ziellinie nach 172 Kilometern. Am Ende hatte Wafler die Nase vorne und holte sich Gold. „Es war mit Abstand das härteste Rennen, welches ich je gefahren bin. Österreichischer Meister, ich verstehe das noch überhaupt nicht“, freute sich Wafler nach seinem Sieg.
Und bei den Damen blieb auch der Meistertitel auf der Straße in der Familie Schweinberger. Zwei Tage nach dem Zeitfahr-Sieg von Christina holte sich ihre Zwillingsschwester Kathrin (Bild unten in Jubelpose) Platz eins. Die Jenbacherin siegte nach 103,2 Kilometern vor Elisa Winter und Carina Schrempf.
Einen Tiroler Podiumsplatz gab es schließlich noch im Zeitfahren der Männer, in dem sich Patrick Gamper nur Felix Großschartner geschlagen geben musste.






