Zwei Finale, vier Semifinale, insgesamt sieben Top-Ten-Platzierungen und drei österreichische Rekorde – so die Bilanz der österreichischen Schwimmer*innen bei der Weltmeisterschaft in Singapur. Ein akzeptables Ergebnis, wenngleich sich gerade die beiden Tiroler Teilnehmer Simon Bucher (Bild 2) und Bernhard Reitshammer (Bild 3) insgeheim doch ein wenig mehr erwartet hatten. Bucher etwa hatte sich zwar über seine Finalqualifikation über 100 Meter Delfin (Platz sieben) gefreut, mit seiner Zeit von 51,01 war er nicht ganz zufrieden, verständlich hatte er damit doch nur hauchdünn seine im Halbfinale erreichte Zeit verpasst. Einen neuen österreichischen Rekord (22,95) hatte Simon dafür im Halbfinale über 50 Meter Delfin erreicht, auf die Qualifikation für das Finale fehlten zwei Hundertstel, am Ende blieb Rang zehn. Reitshammer hatte zwar in den Vorläufen stets solide Leistungen erbracht, Halbfinal-Qualifikationen blieben ihm aber jeweils verwehrt. Seine beste Platzierung war Rang 13 über 100 Meter Rücken.
Für die einzige Medaille bei diesen Titelkämpfen sorgten die Synchronschwimmerinnen (Bild 1). Anna-Maria und Eirini Alexandri eroberten in beeindruckendem Stil im Technik-Duett die Goldmedaille. Und das mit dem Rekord von 307,1451 Punkten – dahinter landeten China (301,4057) und Russland (300,2183): „Ich weiß gar nicht, wie ich meine Gefühle beschreiben soll“, suchte Anna-Maria nach Worten, Eirini ergänzte: „Es ist unglaublich.“ Im Juni hatten sich die Alexandris auch schon den EM-Titel gesichert, die Saison hätte nicht besser laufen können. Auf WM-Ebene war es der zweite Titel.






