Er kam zurück, sah und flog gleich wieder auf das Podest – dank Jungpapa Stefan Kraft (Bild 1) hatten Österreichs Adler in der ersten Konkurrenz von Klingenthal den Sprung zurück aufs Weltcup-Stockerl geschafft. Der Salzburger, der für die Geburt seines ersten Kindes zuletzt pausierte, meldete sich als Zweiter eindrucksvoll zurück. Geschlagen nur vom Slowenen Domen Prevc, der erneut allen auf- und davongeflogen war und seine Führung im Skisprung-Gesamtweltcup ausbaute. Für die Österreicher kam der „Kraftakt“ jedenfalls gerade recht, nachdem sie zuletzt dreimal in Folge am Stockerl vorbeigeflogen waren. „Gleich wieder auf dem Podium zu stehen, das ist wunderschön“, sagte Kraft. Er habe Skispringen vermisst, aber daheim habe er Unglaubliches erleben dürfen, sprach er die Geburt seines Kindes an.
Am zweiten Tag (erneut siegte Prevc) „retteten“ Tirols Vertreter die Ehre der Adler – Stephan Embacher (Bild 2) war vor Manuel Fettner Achter geworden, Kraft Elfter.





