Seit August hatte die WSG in der Bundesliga nicht mehr als Sieger das Spielfeld verlassen, viele Fans hatten sich die Frage gestellt: Können die Wattener überhaupt noch gewinnen? Die Antwort lieferte die Semlic-Truppe nach dem 0:2 in Ried (Bild 1, Matthäus Taferner im Zweikampf) und der unglücklichen 2:3-Heimniederlage gegen die Wiener Austria (Bild 2, Jamie Lawrence gegen drei Austrianer) auf ihre Art – mit einem souveränen und verdienten 2:0-Erfolg (Bild 3, mit dem jubelnden Torschützen zum 1:0, Marco Boras) über die im Tabellenkeller festsitzende Truppe von Blau-Weiß Linz.
War das Match gegen die Oberösterreicher nun also ein Schlüsselspiel? Die Verantwortlichen der WSG hatten das vorerst gebetsmühlenartig verneint. Angesichts der Sieglosigkeit in der Liga seit August und des schweren Programms in den kommenden Wochen konnte man dabei durchaus anderer Meinung sein. „Wie auch immer, wenn wir so ein Energielevel auf den Platz bringen, dann können wir – schweres Programm hin oder her – jeden Gegner schlagen“, so WSG-Coach Philipp Semlic. Für die endgültige Entscheidung in diesem phasenweisen sehr spannenden Duell hatte Valentin Müller mit einem verwandelten Elfmeter und seinem siebten Saisontreffer in der 83. Minute gesorgt. Mit der Drangperiode der Gäste im Finish hatten die in der Abwehr gut organisierten Tiroler dann keine Mühe, brachten den wichtigen Erfolg über die Zeit.






