Sölden macht’s möglich – Julias Traumstart in den Winter


Foto: GEPA pictures/Matic Klansek Foto: EXPA/Johann Groder Foto: GEPA pictures/Matic Klansek

Endlich wieder ein österreichischer Sieg und über 30.000 Fans, die trotz Nebels und Neuschnees im Gletscherstadion auf 2375 Metern Seehöhe mitgefiebert haben – der Weltcup-Auftakt von Sölden hatte es einmal mehr in sich. Vor allem das Damen-Rennen (Bild 1) mit dem sensationellen Sieg der Österreicherin Julia Scheib, die mit einem fulminanten ersten Durchgang die Basis für den ersten ÖSV-Riesentorlauferfolg bei den Damen seit neun Jahren gelegt hatte. „Das ist die Meisterstufe“, erklärte ÖSV-Alpinchef Christian Mitter, „hier in Sölden als Letzte oben zu stehen und dann zum Sieg zu fahren.“ Am Ende blieben 0,58 Sekunden vor der Zweitplatzierten Paula Moltzan (USA) und Sölden-Podest-Abonnentin Lara Gut-Behrami aus der Schweiz (Bild 3) übrig. „Ich habe länger auf die Tafel geschaut, weil es wie im Film war. Ich habe es genossen, ich liebe es, daheim zu fahren. In Sölden sowieso“, freute sich Scheib. Einen Traumeinstand feierte damit auch der neue Tiroler Trainer Martin Sprenger, der sich beim Blick auf die weiteren ÖSV-Plätze aber doch auch sorgte: „Es macht mich ein bisschen nachdenklich. Wenn Julia das jetzt nicht macht, dann haben wir ein Debakel, so ehrlich muss man sein.“