Silber für Jasmin Plank


Foto: Heiko Wilhelm Foto: Heiko Wilhelm Foto: Heiko Wilhelm Foto: kvö/Heiko Wilhelm

Die Ausbeute an WM-Medaillen seit dem Jahr 2011 war ja fast schon weltrekordverdächtig – denn bis zu den Titelkämpfen 2025 in Seoul hatte Jakob Schubert (Bild 1) immer Edelmetall nach Hause mitgebracht. In Südkorea riss die Serie – weil dem Vorstiegskönig im WM-Finale der Fuß abrutschte, blieb nur Rang sieben.

Da stand er dann, der Jakob. Hinter ihm die mächtige Vorstiegswand. In ihm die Gewissheit, eine große Chance liegen gelassen zu haben. Just ihm, der Verlässlichkeit in Person, war im WM-Finale der Fuß weggerutscht. Statt des möglichen Sturms zur erfolgreichen Titelverteidigung zappelte er frustriert im Netz. „So etwas geht schnell, aber in einem entscheidenden Moment ist mir das noch nie passiert“, sagte Schubert.

Freude dafür bei Jan Luca Posch. Der 27-jährige Tiroler (Bild 4) war sensationell ins Boulderfinale geklettert und hatte dort mit Rang sechs sein bestes WM-Ergbnis erzielt. Auch Flora Oblasser (Bild 2) durfte jubeln – bei ihrem WM-Debüt war die 17-jährige Tirolerin im Vorstieg-Finale Siebte geworden. Jasmin Plank (Bild 3) schließlich gewann als einzige Tirolerin eine Medaille – Silber bei den Para-Climbern.