Radsportfest in St. Anton


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Dieses mittlerweile bereits traditionelle Rennwochenende in St. Anton und rund um den Arlberg wurde einmal mehr zu einem Radsportfest der Extraklasse, wie einige Teilnehmer*innen den Organisatoren Lob zollten. Es waren Tage voller Emotionen und sportlicher Höchstleistungen. Zum Höhepunkt, dem 13. Arlberg Giro, hatten sich 1200 Radler einer legendären Strecke über 142 Kilometer und 2400 Höhenmeter gestellt. Der Schweizer Andrin Züger (Bild unten) und die Britin Amalie Cooper (Bild rechts, Mitte) konnten sich in dem bis zum Schluss spannenden Rennen durchsetzen – unter dem Jubel zahlreicher Zuschauer*innen in der Fußgängerzone von St. Anton. „Wir wussten, dass der neue Streckenteil eine Herausforderung wird – umso schöner, dass alles so gut funktioniert hat. Die Atmosphäre war großartig, die Leistungen beeindruckend“, zeigte sich daher auch Martin Ebster, Direktor des Tourismusverbandes, zufrieden. Besonders herausfordernd war der neu integrierte Anstieg durchs Ganifertal. Der neue Streckenteil wurde von den Fahrer*innen sehr positiv aufgenommen, wie Jack Burke bestätigte: „Dieser Abschnitt war überraschend, unfassbar schön und eine tolle Herausforderung, weil er ganz anders ist als die Bergstraßen, die man sonst bei solchen Veranstaltungen fährt.“

Geprägt war der „Giro“ von einem Dreikampf bis zum Schluss, den letztlich der Schweizer Andrin Züger mit einer Gala-Vorstellung und einer Soloflucht vor Jack Burke (Kanada) und dem Österreicher Rene Pammer für sich entschied. Bei den Damen setzte sich Amalie Cooper vom Union Raiffeisen Radteam Tirol vor der Deutschen Eva Schien und der Österreicherin Corina Pichler durch.