Das war ein Jänner zum Vergessen. Abgesehen von den unterirdischen Ergebnissen am Eis hagelte es praktisch Tag für Tag schlechte Nachrichten. Nach den Ausfällen der Goalies Evan Buitenhuis und Jakob Brandner sowie den vorzeitigen Abgängen von Corey Mackin, Ryan Valentini und Devin Steffler fehlten mit den erkrankten Jan Lattner, Sascha Bauer und den Verteidigern Daniel Jakubitzka bzw. Winston Frimmel gleich neun Spieler in der „heißen“ Jänner-Phase. Als es nach dem Sieg in Asiago gleich sieben Pleiten in Serie (1:3 Feldkirch, 8:2 in Wien, 3:0 in Fehervar, 2:5 gegen Pustertal, 11:3 beim KA, 2:6 gegen Salzburg und 0:4 gegen Laibach) hagelte, da zeigten sich selbst die Gegenspieler wie Klagenfurts Raphael Herberger Mitleid mit der dünnen Spielerdecke der Haie. Höhepunkt der Misere? Nach dem Ausfall der drei Goalies Buitenhuis, Brandner und Gratzer hatten die Innsbrucker beim KAC, also bei der zweiten zweistelligen Saison-Niederlage, mit Samuel Leitner (18 Jahre) und Isaac Schönthaler (19) gleich zwei U20-Goalies „verbraucht“. Dass die Haie im Finish dieser in allen Belangen verpatzten Meisterschaft noch einmal würden zulegen können, hatte ja niemand erwartet; dass die Innsbrucker aber derart desolat (40 Gegentore in sieben Spielen) auftraten, grenzte ja fast schon an Arbeitsverweigerung der gesamten Truppe, inklusive Trainerduo.
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