Copper Mountain war allemal eine Reise wert. Vor allem für Stefan Brennsteiner. Denn dort, in Colorado, feierte der 34-Jährige seinen ersten Weltcupsieg. 287 Tage nach dem bitteren WM-Aus. Dabei hätte just die Heim-WM in Saalbach-Hinterglemm für den Pinzgauer zur Endstation Sehnsucht werden sollen. Die überfällige Krönung einer Karriere, die von vier Kreuzbandrissen und zahlreichen Rückschlägen auf die Probe gestellt worden war. Doch anstatt eines Happy Ends öffnete sich die Bindung im WM-RTL nach zehn Sekunden. Aus der Traum. Der Anfang vom Ende? Von wegen. 287 Tage später nützte der Pechvogel seine erste Halbzeitführung zum Premieren-Triumph.
„Das Rote Trikot ist fast surreal, wenn man weiß, wie Marco Odermatt performt. Er ist blöderweise ausgefallen, aber für mich ist es eine Megasache“, strahlte Stefan. Bei den Damen hatte Julia Scheib Rang zwei hinter Alice Robinson belegt.




