„Ich bin nicht mehr bereit, alles zu geben. Und für mich ist der Zeitpunkt gekommen, mich neu zu orientieren.“ Das hatte Lara Wolf im Oktober 2023 gesagt. Knapp eineinhalb Jahre später stand die Paznauner Freeskierin als frischgebackene Slopestyle-Vizeweltmeisterin im Engadin und strahlte mit der rot-weiß-roten Fahne von einem Ohr zum anderen.
Es war der vorläufige Höhepunkt der fast märchenhaften Comeback-Geschichte einer Ski-Artistin, die lange Zeit auch viel mit sich selbst zu kämpfen hatte. Erst zwei Monate zuvor hatte die 24-Jährige ihr überraschendes Weltcup-Comeback gefeiert. Dabei war sie als Big-Air-Dritte auf dem Stockerl gelandet. Nun legte die zweifache Olympia-Teilnehmerin beim Saison-Höhepunkt nach und schnappte sich ihr erstes WM-Edelmetall.




