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Die Vierschanzentournee 2025/26 begann mit einer Machtdemonstration: Domen Prevc (Bild 3) sprang in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen in einer eigenen Liga. 17,5 Punkte Vorsprung nach dem Auftakt, 35 Zähler nach zwei Bewerben – fast 20 Meter Unterschied. Der Slowene war auf Kurs zum ersten Triumph für sein Land seit zehn Jahren und hätte sogar den Grand Slam schaffen können. „Gegen ihn ist kein Kraut gewachsen“, musste Stefan Kraft anerkennen. Daniel Tschofenig, als Zweiter in Oberstdorf (Bild 1, links) und Neunter in Garmisch bereits abgeschlagen, gab sich dennoch kämpferisch, wenngleich er auch realistisch wusste: „Wir müssen hoffen, dass er einen Fehler macht.“
Österreich präsentierte sich dennoch stark: Jan Hörl sprang in Garmisch aufs Podest, Kraft rangierte in den Top Ten. Für Tirol gab es Lichtblicke: Stephan Embacher (Bild 5, rechts, mit Hörl) glänzte in Oberstdorf mit Rang sieben und einem Stockerlplatz in Garmisch, Jonas Schuster (Bild 2) überzeugte beim Debüt mit Platz acht nach Halbzeit-Rang drei. Manuel Fettner (Bild 4) kämpfte sich auf Rang 16. Die Fans durften sich jedenfalls auf ein Spektakel freuen: Am Bergisel und in Bischofshofen fiel die Entscheidung – ausverkaufte Arenen, 21000 Zuschauer*innen in Innsbruck. Doch eines schien klar: Prevc war der Dominator dieser Tournee. Österreichs Adler flogen stark, aber der Goldene Adler lag fest in slowenischer Hand.



