Iga und Jannik holten Wimbledon-Prestigetitel


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Ein großer Tag für Jannik Sinner. Der Südtiroler gewann erstmals das prestigeträchtigste Tennisturnier der Welt, hatte im Endspiel von Wimbledon den zuletzt zweifachen Champion Carlos Alcaraz entthront und damit erfolgreich Revanche für die Finalniederlage in Paris genommen.

Der 23-jährige holte sich nach genau 3:04 Stunden mit 4:6, 6:4, 6:4, 6:4 seinen vierten Grand-Slam-Titel. Er hatte nach verlorenem erstem Satz den Rest der Partie souverän dominiert, war nur einmal im vierten Satz in Gefahr geraten, als Alcaraz zwei Breakchancen nicht verwerten konnte. Den zweiten Matchball verwertete Sinner (Bild 2, links – mit Gegner Alcaraz) eiskalt zum verdienten Sieg. Alcaraz hingegen verpasste den Wimbledon-Hattrick ebenso wie den sechsten Major-Titel. Sinner kassierte einen Scheck in Höhe von 3 Millionen Pfund (3,47 Mio. Euro), Alcaraz erhielt knapp die Hälfte.

Bei den Damen war Iga Świątek (Bild 1) bei ihrem ersten Triumph seit den French Open 2024 eine Klasse für sich. Die 24-jährige Polin besiegte in einem historischen Finale die US-Amerikanerin Amanda Anisimova in nur 57 Minuten mit 6:0, 6:0. Im Damen-Tennis hatte es so ein Ergebnis in einem Grand-Slam-Finale erst einmal gegeben, als Steffi Graf 1988 in Paris Natalia Zvereva keine Chance gelassen hatte.

Mit dem Wimbledon-Titel hat sie nun auf allen drei Belägen – Sand, Hartplatz und Rasen – mindestens einen Major gewonnen. Neben dem Titel erhielt sie ein Preisgeld von drei Millionen Pfund und so nebenbei war ihr im Endspiel der 100. Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier gelungen.