Belagert von jungen Autogramm-Jäger*innen, eingefangen von zahlreichen Selfie-Jäger*innen, gelöchert von Fragen aus allen Ecken – in Amstetten hatte Lilli Tagger zwar keinen Turniersieg feiern können, dafür aber ein mehr als deutliches Rufzeichen gesetzt.
Nur wenige Wochen nach ihrem Triumph im Juniorinnen-Bewerb der French Open spielte die 17-jährige Osttirolerin erstmals in der Heimat. Und hatte sich dort mit dem Finaleinzug einer Öffentlichkeit präsentiert, die hungrig auf Erfolge wartete, die von ihr geliefert wurden. Mit einer Wildcard ausgestattet erreichte Tagger das Endspiel, besiegte auf dem Weg dahin mit Julia Grabher auch Österreichs Nummer eins. Am Ende sollte es im Endspiel gegen Landsfrau Sinja Kraus nicht zum Sieg reichen, Tagger verlor 2:6, 4:6.




