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Die Festspiele des österreichischen Kunstbahn-Rodlerteams wurden auch in Übersee prolongiert. Am Olympiaschauplatz von 1980 hatten sich die Tirolerinnen Selina Egle und Lara Kipp (Bild 1) wohl selbst das größte Weihnachtsgeschenk beschert, in Lake Placid den ersten Saisonerfolg gefeiert. Die Doppelsitzer-Weltmeisterinnen gewannen vor den Deutschen Dajana Eitberger/Magdalena Matschina sowie Chevonne Forgan/Sophia Kirkby aus den USA. Mit ihrem 15. Weltcupsieg übernahmen Egle/Kipp auch die Führung in der Gesamtwertung. Bei den Männern wurden Yannick Müller/Armin Frauscher (Bild 2) Dritte, wie auch Wolfgang Kindl im Einer.
„Wir haben die Woche über sehr gut gearbeitet und im Rennen unsere besten Läufe ausgepackt. Die Trainer machen einen super Job, wir fühlen uns am Schlitten im Moment extrem wohl“, jubelte Selina Egle. Wolfgang Kindl fuhr derweilen seine erste Podestplatzierung in dieser Saison ein – und das nach Platz fünf zur Halbzeit. „Ich habe nicht viel verändert, mich auf mich selbst fokussiert. Der erste Lauf war nicht fehlerfrei und auch der zweite nicht ideal, aber genug fürs Podium. Ich bin richtig glücklich, endlich einmal angeschrieben zu haben“, resümierte der 37-jährige Tiroler im Anschluss.
Kindl (Bild 4, rechts) profitierte auch von einem Fehler von Jonas Müller, der dadurch als Vierter knapp dahinter landete. Müller verlor dadurch seine Führung im Gesamt-Klassement an Loch. Im abschließenden Mixed-Einzel wurden Müller und Dorothea Schwarz (Bild 3) hinter den deutschen Duos Max Langenhan/Merle Fräbel und Felix Loch/Julia Taubitz Dritte.



