Anders als im Zuge seines Triumphs bei der Vierschanzentournee blieb der Krimi diesmal aus: Daniel Tschofenig holte sich schon im im vorletzten Saison-Einzelbewerb in Planica den Gesamtweltcup. Erster Gratulant war der geschlagene Verfolger und Teamkollege Jan Hörl (8.). Just am 23. Geburtstag fixierte der Kärntner mit Rang vier den erstmaligen Gewinn der großen Kristallkugel.
Den Tagessieg holte der Slowene Domen Prevc vor seinem Landsmann Anze Lanisek. Stefan Kraft, Gesamtweltcupsieger der Vorsaison, belegte Platz fünf, der Tiroler Manuel Fettner Platz neun. Tschofenig holte als 15. Österreicher den Gesamtweltcup – vor Hörl und Kraft. Damit gibt es den ersten Dreifachsieg einer Nation in der Geschichte des Weltcups. „Das war die Krönung für den Tag und die ganze Saison“, strahlte Geburtstagskind Tschofenig und meinte wegen seiner Haltungsnoten (5 x 20,0 Punkte) im zweiten Flug: „Ich bin unten gestanden und habe gemeint, es sei ein technischer Fehler. Ich weiß nicht, wann es das das letzte Mal gegeben hat. Das haben meine Idole geschafft und jetzt auch ich.“
Grund zum Feiern hatte auch Domen Prevc (Bild 3), der im Rahmen des Weltcupfinales mit 254,5 Metern Stefan Kraft als Weltrekordhalter ablöste.






