Die strahlende Stephanie Venier mit ihrem Gatten Christian Walder / Foto: gepa
Gerhard Berger, Helmut Marko, Moderatorin Carina Toth und Toto Wolff (v. l.) / Foto: GEPA pictures/Wolfgang Grebien
Daniel Tschofenig mit Landsmann Franz Klammer / Foto: gepa
„Weltmeisterin daheim und eine Alpine, das muss einfach reichen – Venier, wer sonst?“, war sich Toni Innauer noch vor der Verkündung des Wahlergebnisses bzgl. der Siegerin sicher und Recht sollte der Skisprung-Olympiasieger von 1980 behalten. Ski-Weltmeisterin Stephanie Venier und Skisprung-Gesamtweltcupsieger Daniel Tschofenig waren im Rahmen der Lotterien Sporthilfe-Gala 2025 in der Wiener Stadthalle erstmals mit dem nach Niki Lauda benannten NIKI als Österreichs Sportlerin und Sportler des Jahres geehrt worden.
Für Venier war es der krönende Abschluss eines aufregenden Jahres, auch wenn sie sich vor der Wahl noch zurückhaltend gegeben hatte. „Bei der WM hatte ich es in der Hand, nun kann ich nichts mehr beitragen.“ Musste sie auch nicht – sie war von Österreichs Sportjournalist*innen als erste Tirolerin seit 2019 (Vanessa Herzog/Eisschnelllauf), als insgesamt achte Tirolerin und als 90. Alpin-Sportlerin mit klarem Vorsprung gewählt worden.
Die Sportler des Österreichischen Skiverbands erfüllten damit ihrer Präsidentin Roswitha Stadlober den Wunsch nach vielen Auszeichnungen, denn auch die Männer-Wertung ging mit Skispringer Daniel Tschofenig an die Wintersportler: „Die Ehrung ist der beste Beweis dafür, dass man etwas Großes geleistet hat.“
Tirol räumte neben Venier auch in anderen Kategorien ab. Durch die Wörgler Formel-1-Legende Gerhard Berger (gemeinsam mit Toto Wolff und Helmut Marko Gewinner des Special Awards); Dank des Osttiroler Tennis-Shooting-Stars Lilli Tagger als Aufsteigerin des Jahres. Und mit Alexander Haissl trug zudem ein Breitenwanger Skifahrer in der Special-Olympics-Wertung den Sieg davon.



