DSV-Triumph in Seefeld


Foto: GEPA Foto: GEPA Foto: IMAGO/Sven Simon Genau zwei Tage, nachdem Riiber sein Karriereende mit Saisonende bekanntgegeben hatte, demonstrierte der 27-jährige Rekordsieger im Massenstart einmal mehr seine Klasse. Der Schnellste im Langlauf gewann schließlich 8,0 Punkte vor Lamparter und 8,2 Punkte vor Oftebro. Mit Stefan Retten­egger auf Platz sechs, Franz-Josef Rehrl (8.), Martin Fritz (11.) und Thomas Retten­egger (13.) landeten fünf ÖSV-Athleten unter den besten 13 / Foto: APA/Georg Hochmuth Es war das Weekend der 19-jährigen Armbruster. Nur 24 Stunden nach dem von ihr im Kompaktrennen realisierten ersten deutschen Frauen-Weltcupsieg in der Nordischen Kombination, hatte sie sich im Springen für den 7,5-km-Langlauf 53 Sekunden Vorsprung erarbeitet, diesen Bonus dann auf einen Vorsprung von knapp eineinhalb Minuten bis ins Ziel ausgebaut. Dahinter landeten Gyda Westvold Hansen (NOR) und Haruka Kasai (JPN). Als beste ÖSV-Athletin beendet Claudia Purker das Triple auf Platz 13 / Foto: GEPA pictures/David Geieregger

Das Nordic Triple in Seefeld 2025 stand im Zeichen einiger Premieren – erstmals wurde die Konkurrenz im Massenstart als „Opener“ ausgetragen, sowie weitere zwei Wettbewerbe am Samstag bzw. Sonntag. Und das alles mal zwei, denn für die Damen war es das erste Triple am Hochplateau überhaupt. Für Hochspannung war also gesorgt und wie immer erwarteten die Fans das Duell von Jarl Magnus Riiber und Johannes Lamparter (Bild 2). Die beiden Superstars lieferten dann auch wie auf „Bestellung“ – den Auftakt gewann Riiber vor dem Rumer, der neidlos anerkannte: „Ich hatte einen perfekten Sprung absolviert, doch der König war nicht zu schlagen.“

Der Auftakt bei Kaiserwetter und einer traumhaften Winterlandschaft machte nicht nur Lust auf mehr, sondern war perfekte Werbung für Seefeld und die Nordische Kombination. Grund zum Jubeln hatten am Schlusstag dann leider nicht wie erhofft die „Hausherren“, sondern Deutschland. Vinzenz Geiger kürte sich erstmals zum Sieger des Triples. Der Oberstdorfer (Bild 1) hatte sich im entscheidenden 12,5-km-Langlauf vor den Norwegern Jarl Magnus Riiber und Jens Lurås Oftebro durchgesetzt Johannes Lamparter war kurz vor dem Ziel „abgerissen“, wurde Fünfter. „Diesen Tag werde ich immer in Erinnerung behalten“, verabschiedete sich Riiber endgültig von den Fans. Für Triumphator Geiger war es „ein genialer Tag“: „Ich bin cool geblieben, weil ich wusste, dass der Zielsprint entscheidet.“ Bei der 12. Auflage war es Geigers erster Seefeld-Triumph. Auch bei den Frauen ging der Sieg nach Deutschland. Nathalie Armbruster schnappte sich das erste Triple.