So mancher Veranstalter in diesen Junitagen hatte so seine Probleme mit den diversen Wettervorhersagen, u. a. die Organisatoren der Dolomitenrundfahrt. Starkregen, Gewitter, Sturmböen – was wurde nicht alles prognostiziert. Mag schon sein, dass nicht zuletzt daher einige von Haus aus auf einen Start verzichteten, andere wiederum vom berüchtigten Super Giro Dolomiti auf die gemäßigte Traditionsstrecke im wahrsten Sinne des Wortes „umsattelten“.
Am Ende waren es immerhin mehr als 2000 Radsportler*innen, die bis auf einen kurzen Regenschauer ein Rennen bei feinen Temperaturen und trockenen Verhältnissen genießen durften. Das freute vor allem jene verwegenen 394 Teilnehmer*innen, die sich der 228 km langen Herausforderung mit 5450 Höhenmetern des Super Giro stellten. Wie etwa der kanadische Sieger Jack Burke, der vor den Tirolern Alban Lakata und Daniel Federspiel mit Streckenrekord in 6:25:18 Stunden triumphierte.
„Das war eines der härtesten Rennen in meiner Karriere!“, sagte Burke nach seinem Husarenritt. Der Osttiroler Lokalmatador Lakata haderte mit der Energie: „Meine Akkus waren nach den Gravel-Rennen in den USA nicht ganz voll.“ Bei den Damen gewann die Österreicherin Nora Saxenhuber. Auf der 112 km langen Strecke (1870 Hm) siegte bei den Damen die Tirolerin Daniela Traxl-Pintarelli.






