Beinharter Abstiegskampf


Foto: EXPA/Johann Groder Die fatale 92. Minute in Linz, als Blau-Weiß durch Alem Pasic (Mitte/blau) den Siegestreffer gegen die WSG erzielt hatte / Foto: GEPA Matthäus Taferner (WSG/links) im „platschnassen“ Zweikampfduell mit Marco Berchthold vom GAK / Foto: APA/Erwin Scheriau

Das waren keineswegs die Ergebnisse, die sich die Kicker, der Trainer und die Fans der WSG Tirol für die finale Phase des Grunddurchgangs in der Bundesliga erwartet hatten. Der unglücklichen 2:1-Niederlage bei BW Linz durch Gegentreffer in der ersten und dann 92. Minute folgte, erneut in Linz – diesmal gegen den LASK –, eine weitere 2:1-Pleite. Fast schon selbstverständlich, dass der entscheidende Gegentreffer erst in der 94. Minute kassiert worden war. Nicht so lange hatte es im Heimspiel gegen die Wiener Austria (Bild 1) gedauert. Da hatte Andreas Gruber die Tiroler bereits in der 81. Minute mit dem vorentscheidenden 0:2 aus allen „Ausgleichsträumen“ eher unsanft geweckt. Drei Niederlagen in Serie gegen keineswegs überragend starke Gegner – ob diese Serie das Selbstvertrauen vor der spannenden Abstiegsrunde gestärkt hatte, durfte zumindest bezweifelt werden.

Diese Runde begann für die Tiroler gleich mit der schweren Auswärtspartie in Graz gegen den GAK (Bild 3, roter Dress). Eines vorneweg – es war kein Match für Fußball-Ästheten. Bei starkem Regen waren beide Teams hauptsächlich darum bemüht, nur ja keinen frühen Treffer zu kassieren, große Chancen blieben Mangelware. Glück hatte die WSG unmittelbar nach der Pause, als Martin Kreuzriegler nach einem Eckball per Kopf nur die Querlatte getroffen hatte, während ein Treffer von Lukas Hinterseer in der 70. Minute wegen Abseits aberkannt worden war. Das torlose Remis nach 90 Minuten war die logische Konsequenz.