Während die Herren nach der neuerlichen Pleite in Gröden ihre Wunden lecken mussten, durften die ÖSV-Damen auch nach der dritten Abfahrt des Jahres strahlen. Im französischen Val d’Isère war es Cornelia Hütter, die ihren bereits zehnten Weltcupsieg feierte, allerdings – Speed-Sieg war es der erste in der Saison.
„Ich weiß jetzt nicht, wo ich diese gute Fahrt hergeholt habe. Das muss ich erst herausfinden. Die letzten zwei Tage haben mir die Nerven geraubt“, meinte Hütter (Bild 2) mit Verweis auf Probleme in den Trainings. Im Rennen habe sie „keinen Fehler gemacht und von oben bis unten gut durchgezogen.“ Für den ÖSV war es in Val d’Isère der erste Sieg seit jenem von Anna Veith im Super-G 2017. Ein österreichischer Abfahrtssieg in dem französischen Wintersportort liegt deutlich länger zurück, im Jahr 1978 siegte Annemarie Moser-Pröll. Den Super-G hatte Sofia Goggia (Bild 1) vor Alice Robinson und Lindsey Vonn für sich entschieden.





