Nach dem Rücktritt des norwegischen Seriensiegers Jarl-Magnus Riiber war der Thron der Nordischen Kombinierer verwaist. Kurzfristig. Denn nach den ersten beiden Bewerben in Ruka hielt zunächst einmal der Tiroler Johannes Lamparter (Bild 1) das Zepter ziemlich in der Hand. Und das durchaus eindrucksvoll. 24 Stunden nach seinem Auftakterfolg hatte der 24-Jährige die nächste Punktlandung hingelegt – und das ohne Springen. Dieses war dem Wind zum Opfer gefallen, gewertet wurde der provisorische Wettkampfsprung. Bei seinem 19. Weltcupsieg hatte der Tiroler den Deutschen Julian Schmid (+ 32,7 Sekunden) und Teamkollege Thomas Rettenegger (Bild 2) mit Respektabstand auf die Ehrenplätze verwiesen. Franz-Josef Rehrl landete als drittbester Österreicher wie am Vortag auf Rang sechs. „Mega, es war ein so cooler Tag heute. Leider sind wir nicht gesprungen, aber im Rennen habe ich von Anfang an draufgedrückt, Tempo gemacht und es sicher nach Hause gebracht“, meinte der Rumer nach seinem Sololauf erfreut. Nur schade, dass es für die zum Finale von Ruka geplante Massenstart-Konkurrenz kein Ergebnis gab. Nachdem der Langlauf wie geplant über die Bühne gegangen war, musste das abschließende Skispringen aufgrund starken Windes abgesagt werden. Damit gewann Johannes Lamparter die verkürzte Minitour. Den Bewerb in der Loipe (Bild 3) hatte Stefan Rettenegger für sich entschieden.
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