Das war ein finaler Spieltag so ganz nach dem Geschmack von Thomas Lintner, Sportchef von Sparkasse Handball Tirol. „Es war ein sehr, sehr gutes Jahr für uns. Ich glaube nicht, dass wir so eines je zuvor schon einmal hatten“, jubelte Lintner nach dem erfolgreichen Meisterschaftsspiel in Margareten (39:36-Sieg). Und Christoph Jauernik (Bild 2) setzte nach: „Ja, die letzten Wochen verliefen erfreulich. Wir haben einen guten Rhythmus gefunden“, so die sachliche Analyse des Cheftrainers. Verständlich, hatten seine Schützlinge (Bild 3: Filip Peric) doch 2026 so nebenbei auch den Cup und Supercup 2026 gewonnen.
Und weil speziell im Sport Zahlen nicht lügen – konnten sich jene der Schwazer Handballer allemal sehen lassen. Die letzten fünf Runden in der HLA-Meisterschaft waren die Knappenstädter ungeschlagen geblieben, hatten mit 354 Treffern (Bild 1: Samuel Kofler) bisher die meisten Tore in der Liga erzielt. „Wir haben gewisse Sachen gut aufgefangen“, lobte Jauernik u. a. die Tatsache, dass Lukas Prader und Erhard das Karriereende von Alexander Wanitschek gemeinsam kompensiert haben und dass mit Luca Lechleitner ein junger Linkshänder vermehrt Oberhausluft schnuppern durfte. Oder dass Boris Tanic und Tobias Alber den Abgang von Goalie-Legende Aliaksei Kishou mit stabilen Leistungen aufgefangen hatten, bzw. dass neben Stammspieler Michael Miskovez auch Kapitän Emanuel Petrusic erstmals ins Nationalteam einberufen wurde.






