Premiere für Stephan


Foto: GEIR OLSEN Foto: EXPA/Tadeusz Mieczynski

Der Auftakt in die Skisprung-Weltcupsaison war ja schon einmal vielversprechend – da hatte das Mixed-Team mit Julia Mühlbacher, Stefan Kraft, Lisa Eder und Jan Hörl in Lillehammer Rang drei erreicht, knapp besiegt von Japan (10,1 Punkte) und Slowenien (2,1 Zähler). Dem ÖSV-Quartett gelang damit der zehnte Weltcup-Podestplatz in Serie. Aber es kam – im ersten Einzelbewerb – noch viel besser. Denn Österreichs Adler hatten sich auch vom stärker werdenden Rückenwind in der Entscheidung nicht bremsen lassen und feierten mit Daniel Tschofenig, Jan Hörl und Stefan Kraft (Bild 1) einen Dreifach-Triumph. Das zweite Springen gewann der Japaner Ryoyu Kobayashi vor Domen Prevc und Felix Hoffmann. Die Österreicher, die 24 Stunden vorher noch die ersten drei Plätze unter sich ausgemacht hatten, kamen diesmal nicht in die Top drei. Bester war Stefan Kraft als Fünfter. „Es wird im Moment auf sehr hohem Niveau gesprungen. Es ist alles sehr eng beieinander. Kleine Fehler machen große Weitenunterschiede. So bleibt Skispringen spannend“, analysierte Deutschlands Cheftrainer Stefan Horngacher.

Auch für die Tiroler Fans, denn bei der nächsten Station, dem schwedischen Falun, war mit dem Hopfgartner Stephan Embacher (Bild 2) wieder einmal ein Tiroler auf das Podest geflogen. Als Zweiter hinter Anze Lanisek und vor Domen Prevc sowie Daniel Tschofenig. „Ein Mega-Tag für mich“, freute sich der 19-Jährige nach dem Quali-Sieg dann gleich darauf über sein erstes Stockerl. Immer habe er davon geträumt, meinte Stephan. „Und jetzt ist der Traum Realität geworden.“