Erst die Absage von Sebastian Ofner, dann die Erkrankung von Filip Misolic und als Österreichs ersatzgeschwächtes Davis-Cup-Team gegen Ungarn in Debrecen eine 2:0-Führung verspielt hatte, musste schon Schlimmes befürchtet werden.
Doch Jurij Rodionov hatte im Entscheidungsspiel die Nerven bewahrt und mit einem überzeugenden 6:2-6:1-Erfolg gegen Routinier Marton Fucsovics für den umjubelten 3:2-Triumph gesorgt.
Es war der Aufstieg in das Viertelfinale. „Es ist ein Traum, es fühlt sich nicht real an. Ich habe fast perfektes Tennis gespielt“, meinte der Niederösterreicher, nachdem zuvor Alexander Erler und Lucas Miedler im Doppel gegen Fabian Marozsan/Zsombor Piros mit 6:7(4), 6:7(2) und Lukas Neumayer im Einzel gegen Piros 5:7, 6:7 verloren hatten. Doch dann kam Rodionov.




