Der große Augenblick des glücklichen Felix Großschartner als Sieger der ersten Etappe der Ö-Tour in Steyr / Foto: EXPA/JOHANN GRODER
Erik Fetter bei der Ortsdurchfahrt Murenhöfe während der 4. Etappe von Innsbruck ins Kühtai / Foto: EXPA/JOHANN GRODER
Der strahlende Sieger der Königsetappe ins Kühtai, Isaac Del Toro (Mitte) bei der Siegerehrung mit Landesrat Rene Zumtobel (rechts) / Foto: EXPA/Reinhard Eisenbauer
Ein prächtiges Bild – das geschlossene Feld mit allen Teilnehmern der Tour of Austria auf der Fahrt durchs Tiroler Oberland / Foto: EXPA/Johann Groder
Foto: EXPA/Johann Groder
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Ein 21-jähriger Mexikaner krönte sich zum neuen Rad-Kaiser von Österreich! Mit drei Erfolgen in den insgesamt fünf Etappen war Isaac Del Toro vom UAE-Rennstall nicht zu schlagen. Und in der Gesamtwertung der Tour of Austria schon gar nicht. Für die Vorentscheidung im Kampf um den Gesamtsieg hatte der Mexikaner (Bild 5, grüner Dress) im vorletzten Abschnitt, ausgerechnet vor tausenden von Zuschauer*innen auf der Königsetappe von Innsbruck (Bild 6) über 117,3 Kilometer und 3500 Höhenmeter ins Kühtai gesorgt, als er eine Schwächephase seines Teamkollegen Felix Großschartner im Stile eines Tadej Pogacar (ebenfalls sein Teamkollege) eiskalt ausnützte und in das Rote Trikot des Führenden stürmte. Großschartner, der die Eröffnungsetappe gewonnen hatte, nahm’s gelassen. „Über den Etappensieg habe ich mich sehr gefreut, das war auch mein Hauptziel. Das zweite Ziel, der Gesamtsieg, ist sich leider nicht ausgegangen. Aber mannschaftlich war es für uns trotzdem perfekt.“
Apropos perfekt – Jungstar Del Toro hatte am Ende drei der fünf Etappen gewonnen. Sein Talent ist unbestritten, auch wenn er heuer den Gesamtsieg beim Giro d’Italia im Finish noch vergeigt hatte. Seiner Beliebtheit tat dies keinen Abbruch, ganz im Gegenteil. Auch auf den Etappen hierzulande ertönten die „Torito“-Rufe, die ihn kein bisschen kaltließen.
Fazit aus rot-weiß-roter Sicht? Felix Großschartner war als Zehnter bester Österreicher, Patrick Konrad („Es war ein versöhnlicher Abschluss“) schnappte sich im Sprint noch einen guten fünften Platz. Und der Tiroler Emanuel Zangerle durfte sich in der Bergwertung über Rang zwei freuen.



