Da hatte sich Petrus für einmal sehr gnädig gezeigt, ein Einsehen mit den Organisatoren, den Fans im Stadion und natürlich den Finalisten bei den Generali Open in Kitzbühel gehabt. Denn just während des fast eineinhalb Stunden dauernden Endspieles zwischen der Nummer eins, Alexander Bublik, und seinem französischen Herausforderer Arthur Cazaux herrschte trotz dunklen vom Himmel drohenden Wolken Regenpause (Bild 1) in der Gamsstadt und damit über dem Tennis-Stadion. Und am Ende einer abwechslungsreichen Partie war Bublik der Setzung gerecht geworden, hatte den Franzosen in seinem ersten Endsopiel auf ATP-Ebene mit 6:4 und 6:3 besiegt.
Für Bublik (Bild 3) war es der zweite Titel innerhalb von sechs Tagen. Genau eine Woche zuvor hatte er in Gstaad triumphiert. Im Kitzbühel-Finale leistete sich Bublik nach dem gewonnenen ersten Satz einen kleinen Durchhänger, glich ein frühes Break von Cazaux im zweiten Satz aber umgehend aus. Danach dominierte der nunmehr siebenmalige Tour-Champion vor allem mit seiner Vorhand. Die 84 Minuten Spielzeit gefielen auch dem Wettergott – denn unmittelbar nach der Siegerehrung setzte strömender Regen ein.
Bereits vor dem Einzel hatte das Doppel-Finale stattgefunden, völlig überraschend mit dem Vorarlberger Joel Schwärzler und dem Wiener Neil Oberleitner (Bild 2). Dort spielten die beiden Jungstars unbekümmert auf, waren lange Zeit auf Erfolgskurs, um am Ende den Tschechen Petr Nouza und Patrik Rikl knapp 6:1, 6:7 (3), 5:10 zu unterliegen. Die wichtigste Nachricht aus Kitz – ATP-Lizenzgeber Octagon verlängerte den Vertrag um zehn Jahre, bis 2035.







