Schiedsrichter verhinderte Sensation


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Es war ein geradezu heroischer Kampf, den Westligist Wacker Innsbruck dem Bundesliga-Rekordmeister Rapid geliefert hatte, nur schade, dass die beherzten Bemühungen der Schwarz-Grünen unbelohnt blieben, nicht zuletzt deshalb, weil der vermeintliche Ausgleichstreffer aus unerklärlichen Gründen vom Schiedsrichter aberkannt worden war. Wie auch immer – die fast 16.000 Fans (15.753) im ausverkauften Tivolistadion hatten einen Cup-Fight miterlebt, in dem über weite Strecken der Partie kaum ein Klassenunterschied – da Bundesliga, dort Westliga – festzustellen war. Natürlich hatte sich mit Fortdauer bei den Innsbruckern (mit einem starken Tauber im Tor) ein Kräfteverschleiß bemerkbar gemacht, ehe ein Freistoßtreffer von Bendeguz Bolla in der 78. Minute Rapid erlöste. Doch Wacker gab nicht auf, und erzielte kurz vor Schluss durch Joker Ylmaz das 1:1. Für kurze Zeit verwandelte sich das Tivoli in ein Tollhaus, ehe Schiedsrichter Macanovic bei dieser Aktion ein Foul von Yilmaz an Auer gesehen haben wollte. Rapid qualifizierte sich mit dem 1:0 für die zweite Cup-Runde. Ebenfalls für diese zweite Runde qualifizierte sich auch ein Tiroler Trio – die WSG Tirol gewann in Traiskirchen 4:0, die Reichenau fertigte Hohenems mit 4:1 ab und Westligist Schwaz besiegte Lauterach mit 5:1.