Platz drei in der Hitzeschlacht


Foto: EXPA/Freshfocus/Claudio Thoma

Er kam, sah, schwitzte – und hätte auch fast gewonnen. Am Ende war Felix Gall auf der Königsetappe der Tour de Suisse nach schweißtreibenden 183,8 Kilometern und fast 4000 Höhenmetern als Dritter in das Ziel gekommen. Einmal mehr eine starke Vorstellung und die Erkenntnis daraus: die Form stimmt. Nach den Anstiegen über den Julierpass (2279 
m) und San-Bernadino-Pass (2066 
m) hatte Tirols Rad-Star erst im finalen Anstieg nach Castaneda, der zweimal gefahren wurde, den Briten Oscar Onley und den Tour-Favoriten João Almeida aus Portugal ziehen lassen müssen. Gall fuhr mit 23 Sekunden Rückstand als Dritter ins Ziel und verbesserte sich damit auf den siebenten Gesamtrang.