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Die Niederlage in Hartberg (blauer Dress) war bedeutungslos, die WSG mit Valentin Müller (Mitte) hatte schon vorher den Klassenerhalt geschafft / Foto: gepa
Jamie Lawrence (grün) allein gegen vier LASK-Spieler – auf den WSG-Libero war in der Saison 2024/25 immer Verlass, gegen die Linzer erzielte er das 1:0 / Foto: gepa
Bror Blume (grün) – hatte mit seinem Tor zum 2:1 in Klagenfurt die Aufholjagd der WSG erfolgreich eingeleitet / Foto: gepa
So schnell kann es im Fußball gehen! Da waren die Kicker der WSG Tirol nach der bitteren 1:3-Niederlage gegen den LASK mit hängenden Köpfen vom Rasen des Tivolistadions geschlichen, wohl wissend, dass das Abstiegsgespenst zum fixen „Tribünen-Gast“ für die letzten Runden geworden war. Oder anders formuliert – drei Runden, drei Endspiele für die Tiroler. Nur gut, dass gleich nach der bitteren Enttäuschung gegen die Linzer die Partie in Klagenfurt folgte und dort eine wie ausgewechselte WSG mit einem 4:1-Erfolg überraschend vorzeitig den Klassenerhalt fixierte. Ausschlaggebend dafür war die Punkteteilung im Parallel-Spiel zwischen Altach und dem GAK, weswegen die WSG, dank des ausstehenden direkten Duells zwischen den Vorarlbergern und den Klagenfurtern rechnerisch nicht mehr absteigen konnte.
Dabei waren die Vorzeichen in diesem ersten von drei Endspielen nicht gerade rosig – ausgerechnet Abwehrchef Jamie Lawrence war ausgefallen und nach der frühen Führung der Kärntner (15. Minute) musste man das Schlimmste befürchten. Gut, dass auch bei Klagenfurt die Nerven flatterten und Tobias Koch im Austria-Strafraum mit einem unnötigen Foul einen Elfmeter verursachte, den WSG-Kapitän Valentin Müller knapp vor der Pause zum 1:1 nützte.
Es war wie eine Initialzündung für die Tiroler, die dank eines Traumstarts in Hälfte zwei erst das 2:1 (48. Minute) erzielten und nur drei Minuten später das 3:1 (51. Minute) nachlegten. Klagenfurt war geschockt, fand keine Lücke mehr und nachdem Mo Diarra das 4:1 markierte, war im Lager der Tiroler nur noch Party (siehe großes Bild) angesagt.



