Mit vier Rennen war in diesem Jahr 2025 der Startschuss für die neue Mountainbike-Saison im Cross-Country im brasilianischen Araxá erfolgt. Mit einer eher „durchwachsenen“ Bilanz für Tirols Athletinnen. Dennoch gab es aber auch Glanzlichter, mit denen im Vorfeld keiner gerechnet hatte.
Tamara Wiedmann (Bild 1) zum Beispiel. Lange war die 23-jährige Haimingerin im Schatten von Laura Stigger und Mona Mitterwallner gefahren, in Brasilien fuhr sie ins internationale Rampenlicht. Die Mondraker-Athletin, Teamkollegin von Mitterwallner, lieferte als Fünfte des zweiten Weltcups in Araxá die große Überraschung. „Es zeigt einfach, dass du nie aufgeben darfst, immer an dir hart arbeiten musst, und dann zahlt es sich auch aus.“
Bei Laura Stigger (Bild 3) wiederum, die mit Weltcup-Siegen im Gepäck angereist war, sind die Erwartungen, auch die eigenen, stets riesengroß. Daher liest sich die Bilanz der 24-jährigen Haimingerin mit den Rängen 16 und 18 im Cross-Country nicht gerade ermutigend, auch wenn es dann nach Rang 23 im ersten Short Track im zweiten einen starken vierten Rang gab. „Es war ein hartes und schnelles Rennen“, meinte die Specialized-Athletin nach dem abschließenden 16. Rang im Cross-Country. Fazit? Nach dem Ausflug auf das Straßenrad (World Tour Team) Anfang des Jahres dürfte der Umstieg noch etwas Zeit benötigen.
Das gilt dann auch für Mona Mitterwallner (Bild 2), die mehrfache Weltcupsiegerin und Marathon-Weltmeisterin, die erstmals für Mondraker in die Pedale trat. Nach ihren Straßenrennen bei „Strade Bianche“ oder „Mailand–Sanremo“ gab es im Cross-Country die Plätze 16 und 20, vielleicht bedingt durch eine Krankheit. „Sie hatte drei Tage vor dem Short Track Magenprobleme, hat sich beim Cross-Country besser gefühlt. Für das ist sie gut gefahren“, zeigte sich das Team dennoch zufrieden.






