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Gruppenbild eines Seriensiegers – mit 13 österreichischen Meistertiteln und sechs Cup-Siegen gilt die Kronthaler-Truppe als der zweiterfolgreichste nationale Volleyball-Verein. Genau 20 Jahre nach dem ersten Meistertitel in der Ära von HYPO Tirol ziehen sich die Innsbrucker jetzt aus dem Profisport zurück, anders formuliert – nach rund 25 Jahren ist damit der Volleyballprofisport in Tirol Geschichte / Foto: GEPA
Hannes Kronthaler blickt zurück mit großem Stolz, aber auch Wehmut – auf eine „Perfect Season“ ohne Niederlage in der heimischen Liga sowie ohne Satzverlust im Finale / Foto: Hypo Tirol Volleyball
„Wir haben das bestmöglich beendet. Wir haben eine optimale Saison gespielt“, so Kapitän Niklas Kronthaler. „Der größte Dank geht an meinen Vater, der den Verein aufgebaut hat und uns die Möglichkeit gegeben hat, auf so einem Niveau Volleyball zu spielen.“ / Foto: EXPA/Johann Groder
Mit einem klaren 3:0-Erfolg bei Hartberg und damit dem Gewinn des insgesamt 13. Meistertitels endete die Ära des HYPO Tirol Volleyballteams für immer, nachdem Hannes Kronthaler bereits vorzeitig den Rückzug seiner Mannschaft aus dem Profibetrieb angekündigt hatte. Ein „Abschied“ mit dem Triple, also mit Siegen im Cup, im Supercup und nun in der Liga. Die fehlende Konkurrenz hatte die Innsbrucker 2017 sogar zur Nutzung einer sogenannten Wildcard in der deutschen Bundesliga bewogen. Dabei gingen die Tiroler eine Kooperation mit dem deutschen Verein TSV Unterhaching ein, um als „Hypo Tirol Alpenvolley Haching“ bis 2020 in Deutschland zu spielen. In der ersten Saison erreichte die SPG sogleich das Play-off und den dritten Platz.
Auch auf europäischer Ebene gelangen HYPO Tirol einige Erfolge. Sie gewannen die Mitteleuropäische Volleyball-Liga (MEVZA) drei Mal und standen fünf weitere Male im Finale. Auf höherer Ebene, der CEV-Champions-League, erreichten die Innsbrucker in der Saison 2009/10 die Top sechs, während sie auch einmal Rang drei im CEV-Top-Team-Cup belegten.



