„Manchmal kommt im Leben doch was zurück – und das ist gut so. Denn wir haben uns das hart erarbeitet.“ Kurz und knackig dieser erste Kommentar eines strahlenden Thomas Lintner (Bild 3), Sportchef von Handball Tirol (Bild 2, Schwaz-Torjäger Filip Peric). Und das sagte der Sportchef der Schwazer Handballer, noch ehe sich der Brucker Fuchsbau endgültig zum Schwazer Adlerhorst verwandelte, nachdem Michael Miskovecz Zehntelsekunden vor der Schlusssirene mit dem letzten Wurf zum 28:27 dieses dramatische ÖHB-Cup-Finale zugunsten der Schwazer gegen den Vöslauer HC entschied.
Damit gewann Sparkasse Schwaz Handball Tirol nach einer furiosen zweiten Halbzeit zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte den Cup-Titel. „Es war eine unglaubliche Kraftleistung von meinem Team, wie wir uns zurückgekämpft haben, war ein Wahnsinn“, schwärmte Kapitän Alexander Wanitschek und gestand: „Bei der letzten Situation gehören viel Wille und Glück dazu.“ Nach dem Pech im letzten Jahr vor Heimpublikum war diesmal das Glück eben auf der Seite der Tüchtigen.






