Starkes Quartett


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Die Weltcups in Salt Lake City und Calgary haben die Hoffnung genährt, dass Tirol bei den Olympischen Winterspielen in Mailand/Cortina erstmals mit vier Eisschnelläufer*innen vertreten sein könnte. Bei den Titelkämpfen in Innsbruck bestätigten die Kandidat*innen ihre Ambitionen – und zwei neue Sterne gingen auf. Allen voran Jeannine Rosner (Bild 1): Die Rumerin meistert nicht nur das Eis, sondern auch die Matura-Vorbereitung. „Wenn ich zu Olympia fahren darf, nehme ich das gerne in Kauf“, so die vierfache Junioren-Weltmeisterin, die heuer mit einem Junioren-Weltrekord über 3000 Meter für Furore sorgte. Ihre Chancen auf Startplätze über 1000 Meter und im Massenstart stehen gut.

Auch Alexander Farthofer (Bild 4) meldete sich eindrucksvoll: Mit 6:04,21 Minuten hatte der 20-jährige in Salt Lake City den österreichischen Rekord über 5000 Meter um 15 Sekunden „pulverisiert“ – achtschnellste Zeit der Weltcup-Geschichte. „Weniger Training war mehr“, so Alex über seinen kometenhaften Aufstieg.

Vanessa Herzog (Bild 3) wiederum, die Grande Dame des Sports, kämpfte sich nach durchwachsenem Saisonstart zurück. Über 500 und 1000 Meter gilt ihre Olympia-Teilnahme als sicher, vielleicht auch über 1500 Meter.

Und Gabriel Odor? Dem Grinzner (Bild 2) lachte auf heimischem Eis das Herz: „Wenn nichts Gravierendes passiert, bin ich dabei.“ Als Fünfter im Gesamtweltcup sind seine Startplätze über 1500 Meter und im Massenstart fix. Mit dem Satz „Wir sind zu viert“ würde er sich über ein Tiroler Quartett am olympischen Eis besonders freuen.