Drei Spiele, ein Punkt


Foto: gepa Rapid-Leihgabe Benjamin Böckle (rechts) im beinharten Laufduell mit Rapids jungem Stürmerstar Nikolaus Wurmbrand / Foto: gepa Leo Lainer, Salzburgs Abwehr-Routinier im Kampf gegen den unermüdlichen WSG-Mittel­feld-Kurbler Thomas Sabitzer / Foto: gepa Stark gekämpft, aber schlecht belohnt – WSG-Abwehr-Stratege Jamie Lawrence (Bild) war nach dem späten Ausgleich von Altach nicht erfreut / Foto: DIETMAR STIPLOVSEK

Dass die Start-Serie – acht Zähler aus vier Spielen – irgendwann reißen würde, war im Lager der WSG Tirol allen klar, vor allem auch deshalb, weil als Gegner in Runde sechs der Tabellenführer aus Hütteldorf wartete. Dort mussten die Wattener bei der 4:1-Niederlage speziell in der ersten Halbzeit die höhere Klasse von Rapid akzeptieren, waren mit dem 2:0-Pausenstand eher gut weggekommen. Dann keimte plötzlich – nach dem Anschlusstreffer von Rapid-Leihspieler Benjamin Böckle (53. Minute) – kurz so etwas wie Hoffnung im Lager der Tiroler Gäste, ehe die Gastgeber pünktlich in der 75. Minute mit dem 3:1 die Rapid-Viertelstunde starteten, am Ende mit einem 4:1 souverän drei Punkte holten.

Viel Zeit, diese Niederlage zu verdauen, blieb den Kickern von Trainer Philipp Semlic allerdings nicht, in Vorarlberg wartete der heimstarke SC Altach. Tatsächlich ging es im Stadion Schnabelholz von der ersten Minute an so richtig zur Sache, bis zur 30. Minute hatte der sichtlich überforderte Schiedsrichter (Emil Ristoskov) schon sechs gelbe Karten verteilt, davon je eine an die beiden Trainer, weiters einen Treffer der WSG aberkannt und einen Elfmeter für die Gastgeber gepfiffen, den WSG-Goalie Adam Stejskal allerdings parierte. Apropos – der Torhüter verhinderte mit weiteren Glanztaten (Bild 1) einen Rückstand der Tiroler, die dann durch Valentin Müller sogar das 1:0 erzielten. Dem Dauerdruck von Altach in Hälfte zwei hatte Wattens bis zur 80. Minute standgehalten, ehe „Joker“ Sjirdan Hristic den hochverdienten 1:1-Ausgleich erzielte.

Im darauffolgenden Westderby gegen Red Bull Salzburg setzt es vor über 4000 Fans eine 1:2-Heimniederlage, der Anschlusstreffer von Lukas Hinterseer (90. Minute) war zu spät gekommen.