Lamparter mit Doppelschlag


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Das Saisonfinale scheint dem Rumer Kombinierer-Star Johannes Lamparter (Bild 1) zu liegen. Hatte der 23-Jährige im vergangenen Jahr zum Abschluss in Trondheim gesiegt, gelangen dem Tiroler diesmal in Lahti Siege in den beiden abschließenden Weltcuprennen. Wegen schwieriger Windbedingungen war vom ersten Bewerb nach abgesagten Springen der Probedurchgang gewertet worden. Da lag Lamparter auf Rang zwei, in der 10-Kilometer-Loipe setzte sich der Rumer vor dem Finnen Ilkka Herola und vor dem deutschen Sprung­sieger Julian Schmid durch. Mit Stefan Rettenegger (8.) und Franz-Josef Rehrl (9.) klassierten sich zwei weitere Österreicher in den Top Ten. In der zweiten Konkurrenz hatte der Tiroler schon das Springen gewonnen und Platz eins in der Loipe erfolgreich verteidigt. Damit belegte er in der Weltcup-Gesamtwertung hinter Jarl Magnus Riiber und dem Deutschen Karl Geiger Rang drei.

Schon vor diesem Finale hatte Riiber sein Karriere-Ende verkündet. „Jetzt bin ich ein ein wenig sprachlos, dieser Sport, diese großartigen Erlebnisse werden mir fehlen“, stammelte Riiber im Beisein seines Sohns ins Mikrofon. „Aber ich habe nun die Möglichkeit, in der Zukunft viele andere Dinge zu tun.“

Einen Rücktritt nach diesem Winter sollte es auch im Lager der österreichischen Kombinierer geben. Der Stubaier Willi Denifl (Bild 2), einst selbst erfolgreicher Kombinier (WM-Gold und -Silber 2003) und Olympia-Bronze (2018) sowie zuletzt Trainer der Kombiniererinnen, gab seinen Wechsel in die Privatwirtschaft bekannt. Mit WM-Bronze von Lisa Hirner feierte er zuletzt seinen größten Erfolg als Trainer.